Schreibwettbewerb: Die Brücke


In einer Grube tief vergraben
Der Eine guckt nach oben.
Doch trotz des Unbehagen,
Eine Hand. Nicht gelogen.
 
Hilflos springt er hoch.
Die Hand bleibt ruhig da.
Er will aufgeben, doch
Nimmt die Hand ihn wirklich wahr. 

Eine neue Szene bildet sich.
Eine Szene aus Wut und Hass.
Der Irrtum so einsam, doch dich,
Dich gibt es, oh liebe Hand .
 
Ich denk mal nach und stells mir vor
Wie es eigentlich so wäre
Wenn die Welt die in mir liegt so war:
Umgeben von Nichts und Leere.
 
Die Hand ist die einzige Verbindung;
Die Brücke zur anderen Welt.
Einen Jungel von Monstern und Unordnung.
Doch die Hand, sie begleitet mich ohne dass sie fällt.
 
Liebe kommt, und Liebe geht
doch die Hand bleibt stehen.
Auch wenn die Erde sich nicht mehr dreht
bleibt die Hand ohne weg zu gehen.

Jedoch lässt die Hand Trauer sich oft schenken.
Vollkommen ist keiner, das sind Grundsätze.
Doch nun fällt mir ein, es ist zu bedenken
dass ich, ja ich, auch eine Hand besitze.
 
Denn es gibt ein Geheimnis,
eins, was man uns selten verrät
Eine Hand sei nie allein,
denn die zweite, sie kommt zunächst.
Amr El Miniawy,Klasse 10

zurück zur Übersicht


▲ nach oben