Von Feinden zu Freunden


Es gab einmal einen großen, dicken Weihnachtsmann, der am kalten Nordpol mit seinem Sohn Omar und seinen Elfen lebte. Sie fertigten die Geschenke für Weihnachten an, um sie an die Kinder in München zu verteilen.

Da kam der Weihnachtsmannhauptelf Adam zu dem Weihnachtsmann und sagte: „Ich hoffe, dass die Halloween-Monster nicht noch einmal hierher kommen, um unsere Geschenke für die Kinder kaputt zu machen!“ „Ich glaube, das wird nicht passieren!“, sagte der Weihnachtsmann.

Plötzlich hörten sie ein gruseliges Geräusch. Sie guckten alle ängstlich zum Himmel, da sahen sie die Halloween-Monster mit ihrem bösen Hauptmann, der Kürbismann, der schrie: „Jetzt werden wir Weihnachten schlecht machen!“

Sie nahmen die Geschenke und machten sie kaputt. Der Kürbismann sagte: „Wir wollen, dass Halloween länger als Weihnachten dauert!“ Dann stiegen sie in ihr Schiff und flogen weg.

Der Weihnachtsmannsohn Omar sagte: „Sie werden Weihnachten schlecht machen, jetzt haben wir keine Geschenke und die Kinder werden traurig sein.“ Der Weihnachtsmann schrie: „Nein! Wir werden diese Geschenke zurückholen, dann werden wir sie an die Kinder in München verteilen.“

Danach aßen sie ihre Pfannkuchen und tranken Milch dazu.

Dann stiegen sie auf ihr Schiff, um den Halloween-Monstern zu folgen und die Geschenke zurückzubringen. Nachdem alle auf dem Schiff waren, sagte der Weihnachtsmann: „Omar, ich will, dass du die Rakete abschießt, wenn du die Halloween-Monster siehst!“

Später sahen sie die Halloween-Monster, aber sie konnten nicht gut fliegen, weil der Wind sie stark zur Seite schupste. Omar fiel auf die Taste und schoss die Rakete ab, aber sie fiel nicht auf die Halloween-Monster, sondern auf einen Baum. Dann kam sie zurück zu dem Weihnachtsmannschiff. Da explodierte das Schiff und sie mussten einen anderen Weg nach München finden.

Omar sagte: „Wir können auf Rehen reiten!“ Adam sagte: „Wir haben sie zu viel gefüttert, also können sie nicht fliegen.“ Also müssen sie einfach nach München laufen, aber alle mussten dringend auf die Toilette gehen. Omar sagte: „Ich muss schnell zur Toilette gehen, muss ich etwa hinter einen Baum machen?“ „Ja, geh einfach!“, sagte Adam. Also ging Omar auf die Toilette.

Als er einen Baum suchte, sah er einen Helikopter, also rief er den Weihnachtsmann und die Elfen an und sagte: „Wir können mit diesem Helikopter nach München reisen!“ „Aber es gibt einen Mann da drinnen. Wir können den Helikopter nicht von ihm rauben, weil wir die Schlüssel nicht haben und es gibt hier Polizei!“ rief der Weihnachtsmann. „Wir brauchen eine kleine Person, die in den Tankstellen-Supermarkt geht und den Helikopterschlüssel von dem Mann klaut.“ Da guckten alle auf Adam, der sagte: „Ok, aber dafür muss ich eine Box Galaxy-Schokolade bekommen!“

Also zog sich Adam schwarze Kleidung an und ging in den Tankstellen-Supermarkt. Er suchte den Mann mit einer braunen Lederjacke, aber er sah ihn zuerst nicht. Also musste er in der Toilette nachsehen und dort sah er den Mann, der gerade seine Hände wusch.

Adam musste seine Lampe halten und seinen Arm herausstrecken und seine Hand vorsichtig in die Jacke des Mannes schieben, um den Helikopterschlüssel zu finden. Aber weil er ein Elf war, war er nicht groß genug, also landete Adam in der Toilette. Dann sprang er schnell raus und schnappte den Mann an der Jacke. Der Mann schrie sehr laut. Adam nahm den Schlüssel aus seiner Tasche, aber als er ihn nahm, kam ein Polizist in die Toilettenkabine, sah Adam und wollte ihn fangen. Adam war aber zu schnell und sprang aus dem Fenster. Er landete auf dem Fußboden und er biss in Sand, aber nun musste er schnell wegrennen.

Er ging zum Weihnachtsmann und jammerte: „Schnell, es gibt einen Polizisten!“ Sie nahmen den Schlüssel und flogen schnell hoch in die Luft. Alles war jetzt gut. „Jetzt müssen wir nur noch nach München reisen!“, sagte Omar fröhlich.

Später, als sie in München waren, fanden sie einen guten Ort, um sich zu verstecken und sie fertigten neue Geschenke für die Kinder an. Als sie fertig waren, mussten sie die Geschenke schnell an die Kinder verteilen. Omar sagte: „Jetzt gibt es ein Problem – wie werden wir all die Geschenke zu den Kindern bringen, bevor sie aufwachen?“ Der Weihnachtsmann sagte mutig: „Wir werden ein Taxi nehmen, aber der Taxifahrer darf nicht wissen, dass wir der Weihnachtsmann und seine Elfen sind, also müssen wir neue Kleider kaufen!“ Omar sagte: „Papa, ich weiß, du willst schlau sein, aber warum können wir nicht einfach mit dem Helikopter fliegen?“ „Oh, ja! Daran habe ich nicht gedacht“, sagte der Weihnachtsmann.

Als sie in dem Helikopter saßen, mussten sie die Geschenke zu den Kindern bringen, aber plötzlich sahen sie schon wieder ein komisches Schiff am Himmel und darin waren die Halloween-Monster. Sie schossen auf den Helikopter eine Rakete ab. Der Helikopter explodierte und die Halloween-Monster stiegen aus ihrem Schiff und sagten: „Wir werden jetzt kämpfen! Wenn wir gewinnen, dann wird Halloween länger als Weihnachten dauern!“
Sie schossen und warfen Bomben und Raketen. Es war ein gefährlicher Kampf mit hoch, runter, rechts, links, gut, schlecht, kalt und heiß. Omar brach sich sein Bein, Adam seinen Arm und die Nase des Weihnachtsmanns blutete. Alle hatten Schmerzen.

Als der Weihnachtsmann wieder aufwachte, gab er dem Kürbismann die Hand und entschuldigte sich: „Wir können alle Freunde sein, das ist nicht nur Weihnachten für uns, das ist für alle Leute – und alle müssen fröhlich sein! Ich entschuldige mich auch.“ „Wie werdet ihr eure Geschenke an die Kinder verteilen, bevor sie aufwachen?“ Der Weihnachtsmann sagte: „Könnt ihr uns helfen? Dürfen wir euer Schiff nehmen, um die Geschenke einzuladen?“

Zum Schluss gingen der Weihnachtsmann und seine Elfen auf das Halloween-Monsterschiff und gaben allen Kindern in München ihre Geschenke und sie alle waren Freunde für den Rest ihres Lebens…
Adam M. & Yassin A.E.A.
Klasse 5c


zurück zur Übersicht


▲ nach oben