Deutschunterricht + Grafikdesign = Plakate, die sich sehen lassen


Was hat Deutsch mit Grafikdesign zu tun? Eine ganze Menge, zumindest wenn man als Schüler den Auftrag erhält, ein Plakat zu einem Buch zu gestalten.

Ausnahmsweise tritt hier das geschriebene Wort zurück, Bandwurmsätze und Endlosabsätze haben auf so einem Plakat nämlich nichts zu suchen! Stattdessen kommt es auf das Zusammenspiel zwischen Bild, Wort und Farbe an, also auf das „große Ganze“.

Ein Plakat soll informieren und auch provozieren, auffordern, mitteilen und überzeugen. Die Aufmachung muss Neugierde wecken, aber auch (unbewusst) die Emotionen eines Betrachters ansprechen – und dies möglichst schnell! Immerhin hat der Betrachter nicht unbegrenzt Zeit, ein Plakat zu studieren.

Das ist den Schülern der Klasse 9 auf jeden Fall gelungen: In mehreren Stunden haben sie ihre kreative Ader hervorgekitzelt und sich an Entwürfen für ihre Plakate ausprobiert, gebastelt, geklebt und geschrieben. Dabei mussten sie immer bedenken, dass ihr Ergebnis hinterher nicht nur gut aussehen, sondern auch das von ihnen ausgewählte Buch gut darstellen muss. Gar nicht so einfach…

Zu guter Letzt wurden ihre Werke vor der Klasse in Präsentationen vorgestellt.

Auf die Präsentation müssen wir leider verzichten, doch die schönsten Plakate können wir zur Zeit in der Pausenhalle und im Flur vor dem Leseraum begutachten.

Mehr zu den einzelnen Büchern findet ihr unter der Rubrik [„Lies doch mal“]

           


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